Der Geburtsvorgang

Damit Ihr Kind zur Welt kommen kann, werden im Körper die Schwangerschaftshormone Oxytocin und Prostaglandine ausgeschüttet. Wenn diese Hormone in der Gebärmutter eine bestimmte Konzentration erreicht haben, lösen sie Kontraktionen in der Gebärmuttermuskulatur aus, die auch als Wehen bezeichnet werden.

Bereits drei bis vier Wochen vor der Geburt Ihres Babys setzen die ersten Senkwehen ein, die einerseits den Kopf Ihres Kindes in Richtung Muttermund bewegen und andererseits Ihren Bauch nach unten senken.

Die Geburt Ihres Kindes beginnt mit dem Einsetzen der so genannten Eröffnungswehen, die den Muttermund langsam öffnen. Zu Beginn fühlen Sie die Eröffnungswehen während eines Zeitraums von etwa zwei Stunden alle zehn bis fünfzehn Minuten, dann werden die Abstände kürzer und die Wehen kommen alle zwei bis drei Minuten. Die Austreibungswehen schieben das Baby durch Ihr Becken und starke Presswehen vollenden den Geburtsvorgang.

Wichtige Information

Als Vorsichtsmaßnahme im Rahmen der allgemeinen Coronavirus-Situation gilt derzeit in unserer Klinik und auf der Geburtenstation ein Besuchsverbot.

Väter dürfen bei der Geburt dabei sein.

Bei beginnender Geburt kontaktieren Sie uns bitte immer vorher telefonisch. Sollten Sie Symptome wie Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit oder Fieber haben und ein Verdacht auf COVID-19 bestehen, dürfen wir Sie nicht an unserer Klinik betreuen und müssen Sie an die SALK weiterempfehlen.

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