Kaiserschnitt

Für die meisten Schwangeren steht nach wie vor die „Spontangeburt“ auf der Wunschliste ganz oben. Sie wollen ihr Kind natürlich entbinden – wie schon Millionen von Müttern vor ihnen. Manchmal liegt allerdings eine medizinische Notwendigkeit für einen Kaiserschnitt vor – etwa eine ungünstige Lage des Kindes in der Gebärmutter oder eine unvorhersehbare Entwicklung während der Geburt. Andere Frauen wünschen sich aus persönlichen Gründen einen Kaiserschnitt und entscheiden sich nach ausführlichen Gesprächen mit ihrem Frauenarzt dafür.

Unserem erfahrenen Team aus Gynäkologen, Kinderärzten, Sekundarärzten, Hebammen und OP-Mitarbeitern ist es ein großes Anliegen, die besondere Situation des Kaiserschnitts so angenehm wie möglich zu gestalten und Ruhe, Gelassenheit und Geborgenheit zu vermitteln.

Der geplante Kaiserschnitt

Der geplante Kaiserschnitt wird ohne das Vorhandensein einer Wehentätigkeit durchgeführt. Meist kommen die Frauen bereits am Vortag zur stationären Aufnahme, um sich in Ruhe vorbereiten zu können. Am Tag des Kaiserschnitts wird die Schwangere – meist in der Früh – von der Hebamme vorbereitet und abgeholt. Ein Anästhesist führt die PDA (Kreuzstich) durch, um Schmerzfreiheit sicherzustellen. Das Team aus Gynäkologen, Kinderärzten, Sekundarärzten, Hebamme und OP-Mitarbeitern erwartet die Frau und ihre Begleitung im Operationssaal.

Generell versuchen wir, den Schnitt möglichst gering zu halten und das Gewebe durch Aufdehnen maximal zu schonen. Eine unsichtbare Naht sorgt für ein gutes kosmetisches Ergebnis. Wenn das Baby geholt wurde, wird es von unserem Team versorgt, abgetrocknet und eingewickelt. Sofern es die Situation zulässt, versuchen wir, sofort Körperkontakt zwischen Mutter und Kind herzustellen (= Sectio-Bonding).

Nach dem großen Ereignis wird die frisch gebackene Familie auf der Station herzlich in Empfang genommen. Unsere Diplomierten Krankenschwestern, Kinderkrankenschwestern und Hebammen unterstützen beim ersten Anlegen und sind in den Folgetagen bei allen wichtigen Fragen rund um den Säugling da. Auch eine spezielle Schmerztherapie wird eingeleitet und die Frau wird sobald wie möglich mobilisiert, damit sie ihr Kind sofort selbst versorgen kann.

Der ungeplante Kaiserschnitt

Wenn eine Spontangeburt aus geburtstechnischen Gründen nicht fortgeführt werden kann, können die Mutter und ihr Ungeborenes sofort und zu jeder Tages- und Nachtzeit in den Operationssaal neben dem Entbindungszimmer verlegt werden. Wichtig ist uns, die Gebärende und ihre Begleitung immer in den Entscheidungsprozess mit einzubeziehen.

Ein Anästhesist führt die PDA (Kreuzstich) durch, um Schmerzfreiheit sicherzustellen. Das Team aus Gynäkologen, Kinderärzten, Sekundarärzten, Hebamme und OP-Mitarbeitern richtet seine gesamte Aufmerksamkeit auf das Wohl von Mutter und Kind.

Generell versuchen wir, den Schnitt möglichst gering zu halten und das Gewebe durch Aufdehnen maximal zu schonen. Eine unsichtbare Naht sorgt für ein gutes kosmetisches Ergebnis. Wenn das Baby geholt wurde, wird es von unserem Team versorgt, abgetrocknet und eingewickelt. Sofern es die Situation zulässt, versuchen wir, sofort Körperkontakt zwischen Mutter und Kind herzustellen (= Sectio-Bonding).

Nach dem großen Ereignis wird die frisch gebackene Familie auf der Station herzlich in Empfang genommen. Unsere Diplomierten Krankenschwestern, Kinderkrankenschwestern und Hebammen unterstützen beim ersten Anlegen und sind in den Folgetagen bei allen wichtigen Fragen rund um den Säugling da. Auch eine spezielle Schmerztherapie wird eingeleitet und die Frau wird sobald wie möglich mobilisiert, damit sie ihr Kind sofort selbst versorgen kann.